Förderung für neue Fenster und Türen
Der Austausch von Fenstern und Außentüren gehört zu den geförderten Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und wird über das BAFA im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude bezuschusst. Der Grundzuschuss beträgt 15 Prozent der förderfähigen Kosten, mit einem individuellen Sanierungsfahrplan kommen weitere 5 Prozent hinzu. Gefördert wird, weil neue Fenster und Türen den Wärmeverlust der Hülle deutlich senken.
Wie hoch die Förderung ist
Auf die förderfähigen Kosten wirken 15 Prozent Grundzuschuss. Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan vor, erhöht sich der Satz um 5 Prozentpunkte für den Kostenanteil oberhalb von 30.000 Euro. Förderfähig sind Kosten bis 30.000 Euro je Wohneinheit und Kalenderjahr, mit individuellem Sanierungsfahrplan bis 60.000 Euro.
- Förderfähige Kosten20.000 €
- Grundzuschuss 15 %3.000 €
- Ihr Zuschuss3.000 €
Der iSFP-Bonus greift in diesem Beispiel noch nicht, weil die Kosten unter 30.000 Euro liegen. Er lohnt sich, sobald umfangreicher saniert wird oder mehrere Gewerke zusammenkommen.
Im Mehrfamilienhaus richtig rechnen
Die Höchstkosten gelten je Wohneinheit. Bei sechs Wohneinheiten sind das förderfähige Kosten bis 180.000 Euro pro Jahr, mit individuellem Sanierungsfahrplan bis 360.000 Euro. Wer im Mehrfamilienhaus mit den Sätzen für ein einzelnes Haus rechnet, unterschätzt die Förderung deutlich. Fenster lassen sich zudem mit anderen Maßnahmen kombinieren, dazu die Seite KfW 458 und BAFA kombinieren.
Voraussetzungen
Neue Fenster und Türen müssen die vorgegebenen technischen Mindestanforderungen an den Wärmeschutz erfüllen. Welche Werte im Einzelfall gelten und ob Ihr Vorhaben förderfähig ist, bestätigt ein in der Energieeffizienz-Expertenliste geführter Experte. Über diese Person läuft auch die Bestätigung zum Antrag, dazu die Seite Energieeffizienz-Experte.
Was dabei häufig schiefgeht
Der teuerste Fehler ist, die Fenster zu beauftragen, bevor der Antrag gestellt ist. Dann entfällt die Förderung vollständig, dazu die Seite Antrag vor Auftrag. Der zweite Fehler ist, dieselben Kosten in zwei Programmen anzusetzen. Und wer den individuellen Sanierungsfahrplan nicht kennt, verschenkt sowohl den Zusatzbonus als auch die verdoppelten Höchstkosten.
Was für Ihr Gebäude erreichbar ist, hängt an Wohneinheiten, Nutzung und Einkommen. Der Rechner zeigt die belastbare Untergrenze, den genauen Betrag ermitteln wir nach Aufteilung der Kosten je Einheit.
Wir prüfen Ihren Fall und nennen den erreichbaren Betrag
Sie schildern kurz Ihr Gebäude und Vorhaben, wir antworten innerhalb von zwei Werktagen mit einer ersten Einschätzung: welche Programme greifen, welcher Betrag realistisch ist und was als Nächstes zu tun wäre. Kostenfrei und ohne Verpflichtung. Wenn sich für Ihr Gebäude nichts Sinnvolles kombinieren lässt, sagen wir das ehrlich.
Lieber direkt schreiben? info@förderkern.de · Ausführlicher geht die kostenlose Förderanalyse.