Effizienzhaus Förderung: die Stufen und ihre Zuschüsse
Wer sein Gebäude umfassend zum Effizienzhaus saniert, nutzt den KfW-Kredit 261. Gefördert wird über einen Tilgungszuschuss, also einen Teil des Kredits, den Sie nicht zurückzahlen müssen. Wie hoch er ausfällt, hängt von der erreichten Effizienzhaus-Stufe ab. Förderfähig sind Kosten bis 150.000 Euro je Wohneinheit, der Tilgungszuschuss beträgt bis zu 45 Prozent.
Die Stufen und ihre Tilgungszuschüsse
Je besser der erreichte Effizienzhaus-Standard, desto höher der Zuschuss. Die folgenden Sätze gelten mit Erneuerbare-Energien- oder Nachhaltigkeits-Klasse:
- Effizienzhaus 40: 25 Prozent
- Effizienzhaus 55: 20 Prozent
- Effizienzhaus 70: 15 Prozent
- Effizienzhaus 85: 10 Prozent
- Effizienzhaus Denkmal: 10 Prozent, dazu die Seite Effizienzhaus Denkmal
Wie die Förderung auf bis zu 45 Prozent steigt
Zusätzlich zu den Stufen sind zwei Boni möglich: ein Zuschlag für ein besonders sanierungsbedürftiges Gebäude (Worst Performing Building) und ein Zuschlag für serielle Sanierung. Zusammen kann der Tilgungszuschuss so bis zu 45 Prozent erreichen. Ob Ihr Gebäude die Voraussetzungen erfüllt, prüft ein gelisteter Energieeffizienz-Experte.
- Förderfähige Kosten (bis 150.000 € je WE)150.000 €
- Tilgungszuschuss 25 %37.500 €
Effizienzhaus oder einzelne Maßnahmen?
Solange nur ein oder zwei Gewerke anstehen, sind die Einzelmaßnahmen beim BAFA meist der einfachere Weg. Sobald mehrere Bauteile zusammenkommen und ein Effizienzhaus-Standard in Reichweite ist, lohnt der systemische Weg über KfW 261. Der Vergleich steht auf der Seite systemische Sanierung oder Einzelmaßnahmen. Den nicht bezuschussten Teil finanziert der Ergänzungskredit.
Was dabei häufig schiefgeht
Die Zielstufe sollte vor dem Antrag feststehen, denn sie bestimmt den Zuschuss. Häufig wird zu spät geplant, sodass eine höhere Stufe knapp verfehlt wird. Und auch hier gilt: erst beantragen, dann beauftragen.
Was für Ihr Gebäude erreichbar ist, hängt an Wohneinheiten, Nutzung und Einkommen. Der Rechner zeigt die belastbare Untergrenze, den genauen Betrag ermitteln wir nach Aufteilung der Kosten je Einheit.
Wir prüfen Ihren Fall und nennen den erreichbaren Betrag
Sie schildern kurz Ihr Gebäude und Vorhaben, wir antworten innerhalb von zwei Werktagen mit einer ersten Einschätzung: welche Programme greifen, welcher Betrag realistisch ist und was als Nächstes zu tun wäre. Kostenfrei und ohne Verpflichtung. Wenn sich für Ihr Gebäude nichts Sinnvolles kombinieren lässt, sagen wir das ehrlich.
Lieber direkt schreiben? info@förderkern.de · Ausführlicher geht die kostenlose Förderanalyse.