Heizungsförderung im Einfamilienhaus: bis zu 80 Prozent
Für den Heizungstausch im selbst genutzten Einfamilienhaus sind bis zu 80 Prozent Zuschuss möglich, gerechnet auf förderfähige Höchstkosten von 28.000 Euro. Der maximale Zuschuss liegt damit bei rund 22.400 Euro. Wie hoch es im Einzelfall wird, hängt von der Heizung, der Selbstnutzung und dem Einkommen ab.
Woraus sich die Förderung zusammensetzt
Die Bausteine der Heizungsförderung (KfW 458) sind:
- Grundförderung 30 Prozent: für jeden Heizungstausch auf erneuerbare Energien, unabhängig von Nutzung und Einkommen.
- Klimageschwindigkeitsbonus 16 Prozent: bei Selbstnutzung und Austausch einer alten, noch funktionierenden Heizung.
- Einkommensbonus bis 40 Prozent: bei Selbstnutzung, gestaffelt nach dem zu versteuernden Haushaltseinkommen. Details unter Einkommensbonus.
Die Summe dieser Sätze ist bei Selbstnutzern auf 70 Prozent gedeckelt, für Haushalte mit niedrigem Einkommen auf bis zu 80 Prozent. Mehr als diese Quote gibt es nicht, auch wenn die Bausteine rechnerisch darüber liegen. Der frühere Effizienzbonus für bestimmte Wärmepumpen ist seit dem 21.07.2026 entfallen.
- Förderfähige Höchstkosten28.000 €
- Erreichbare Förderquote (gedeckelt)80 %
- Maximaler Zuschuss22.400 €
Was Vermieter und höhere Einkommen bekommen
Ohne Selbstnutzung, also bei einem vermieteten Einfamilienhaus, bleibt es bei der Grundförderung von 30 Prozent, dazu die Seite Vermieter. Liegt das Einkommen über 50.000 Euro, entfällt der Einkommensbonus, die übrigen Bausteine bleiben. Auch dann sind über Grund- und Klimageschwindigkeitsbonus noch deutliche Zuschüsse möglich.
Was dabei häufig schiefgeht
Der teuerste Fehler ist, die Heizung zu beauftragen, bevor der Antrag gestellt ist, dazu die Seite Antrag vor Auftrag. Wichtig ist außerdem die Bestätigung zum Antrag durch einen gelisteten Experten. Überschlagen können Sie Ihren Zuschuss im Förderrechner.
Was für Ihr Gebäude erreichbar ist, hängt an Wohneinheiten, Nutzung und Einkommen. Der Rechner zeigt die belastbare Untergrenze, den genauen Betrag ermitteln wir nach Aufteilung der Kosten je Einheit.
Wir prüfen Ihren Fall und nennen den erreichbaren Betrag
Sie schildern kurz Ihr Gebäude und Vorhaben, wir antworten innerhalb von zwei Werktagen mit einer ersten Einschätzung: welche Programme greifen, welcher Betrag realistisch ist und was als Nächstes zu tun wäre. Kostenfrei und ohne Verpflichtung. Wenn sich für Ihr Gebäude nichts Sinnvolles kombinieren lässt, sagen wir das ehrlich.
Lieber direkt schreiben? info@förderkern.de · Ausführlicher geht die kostenlose Förderanalyse.