Wärmepumpe Förderung 2026: so viel Zuschuss ist möglich
Die Wärmepumpe ist die am stärksten geförderte Heizung. Über die Heizungsförderung (KfW 458) sind bei Selbstnutzung bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten erreichbar. Die Grundförderung von 30 Prozent gibt es für jede förderfähige Wärmepumpe, unabhängig von Nutzung und Einkommen.
Die Bausteine für die Wärmepumpe
- Grundförderung 30 Prozent für den Umstieg auf die Wärmepumpe, unabhängig von Nutzung und Einkommen.
- Klimageschwindigkeitsbonus 16 Prozent bei Selbstnutzung und Austausch einer alten, funktionierenden Heizung.
- Einkommensbonus bis 40 Prozent bei Selbstnutzung, gestaffelt nach dem zu versteuernden Haushaltseinkommen. Details unter Einkommensbonus.
Die Bausteine summieren sich, sind aber bei Selbstnutzern auf 70 Prozent gedeckelt, für Haushalte mit niedrigem Einkommen auf bis zu 80 Prozent. Für vermietete Gebäude bleibt die Grundförderung von 30 Prozent.
Der frühere Effizienzbonus von 5 Prozent für Wärmepumpen mit Erd-, Wasser- oder Abwasserquelle oder natürlichem Kältemittel ist seit dem 21.07.2026 entfallen. Wer noch damit rechnet, überschätzt die Förderung.
Voraussetzungen
Gefördert werden effiziente, fachgerecht eingebaute Wärmepumpen, die die vorgegebenen technischen Mindestanforderungen erfüllen. Ein klimafreundliches Kältemittel ist inzwischen Standardanforderung. Welche Anforderungen im Einzelfall gelten und ob Ihr Gerät förderfähig ist, bestätigt ein in der Energieeffizienz-Expertenliste geführter Experte, der auch die Bestätigung zum Antrag ausstellt, dazu die Seite Energieeffizienz-Experte.
Im Mehrfamilienhaus
Bei mehreren Wohneinheiten staffeln sich die förderfähigen Kosten je Einheit, die Boni gelten nur für die selbst genutzte Einheit. Wie sich das rechnet, steht auf der Seite Heizungsförderung im Mehrfamilienhaus. Fürs Einfamilienhaus finden Sie die Details unter Heizungsförderung Einfamilienhaus.
Was dabei häufig schiefgeht
Erst beauftragen, dann beantragen, ist der Fehler, der die gesamte Förderung kostet. Häufig wird außerdem noch mit dem alten Effizienzbonus gerechnet, den es nicht mehr gibt. Ihren Zuschuss überschlagen Sie im Förderrechner.
Was für Ihr Gebäude erreichbar ist, hängt an Wohneinheiten, Nutzung und Einkommen. Der Rechner zeigt die belastbare Untergrenze, den genauen Betrag ermitteln wir nach Aufteilung der Kosten je Einheit.
Wir prüfen Ihren Fall und nennen den erreichbaren Betrag
Sie schildern kurz Ihr Gebäude und Vorhaben, wir antworten innerhalb von zwei Werktagen mit einer ersten Einschätzung: welche Programme greifen, welcher Betrag realistisch ist und was als Nächstes zu tun wäre. Kostenfrei und ohne Verpflichtung. Wenn sich für Ihr Gebäude nichts Sinnvolles kombinieren lässt, sagen wir das ehrlich.
Lieber direkt schreiben? info@förderkern.de · Ausführlicher geht die kostenlose Förderanalyse.